Fachinformationen Immunologie I

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   Angioödem: Diagnose u. Differentialdiagnose  (08/2009)
Angioödeme sind flüchtige, oft massive Schwellungen, die meistens Lidregion oder Lippen betreffen, oft aber auch andere Hautareale und innere Organe.
Ein Glottisödem z.B. kann lebensbedrohlich sein.
Ursächlich für ein Angioödem kann ein C1-Ersteraseinhibitor mangel (hereditär oder erworben) sein, differenzialdiagnostisch abzugrenzen ist das allergische bzw. histamin-verwandte Angioödem.


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   Morbus Alzheimer und aktuelle Demenzdiagnostik  (08/2009)
Demenzen -insbesondere die Alzheimer Krankheit, eine neurodegenerative
Erkrankung- sind in der Praxis unterdiagnostiziert. Die Alzheimer Krankheit (AK) ist neben der senilen Demenz die häufigste Ursache für eine schwere
progressive Hirnleistungsstörung im höheren Lebensalter. Etwa jeder zehnte
Patient mit leichter kognitiver Störung entwickelt im Laufe eines Jahres eine
Alzheimer Demenz. Die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft
tut ihr übriges.


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   Lymphozytentypisierung -
         Erkennung von Störungen im Immunsystem
   (08/2009)
Die Lymphozytentypisierung (Immunphänotypisierung) gibt Einblick über
quantitative pathologische Veränderungen der unterschiedlichen Zellen des Immunsystem. Damit kann eine allgemeine Hypo- bzw. Hyperaktivität des Immunsystems nachgewiesen werden.


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   Cystatin C:
         sensitiver Marker der glomerulären Filtrationsrate (GFR)   (08/2009)
Von den nicht invasiven Verfahren hat Cystatin C die höchste diagnostische
Sensitivität, eine reduzierte GFR anzuzeigen - auch im sogenannten
"kreatininblinden" Bereich, denn zu einem Cystatin C-Anstieg kommt es bereits bei einer moderaten Einschränkung der GFR zwischen 80 und 40 ml/min.


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   Regulatorische T-Lymphozyten (T-reg):
         ein Marker zur Beurteilung des Funktionszustandes
         des zellulären Immunsystems   (08/2009)
Regulatorische T-Zellen spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der peripheren Toleranz gegenüber Allergenen und Antigenen. Sie haben die Aufgabe, autoimmunologische Prozesse zu verhindern. Andererseits können sie bei viralen Infekten die inflammatorische Abwehr negativ beeinflussen und bei Tumoren die zytotoxische tumorabtötende Immunantwort bremsen. T-reg können zudem zum Monitoring einer Immuntherapie herangezogen werden.


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   Insektengiftallergie - zelluläre Testverfahren  (07/2009)
Zur Abklärung einer Insektengiftallergie stehen u.a. zelluläre Testverfahren wie Leukotrienfreisetzungstest LTC4 (BDT) sowie Basophilenaktivierungstest CD203c (BAT) zur Verfügung, die insbesondere bei schwieriger Befundlage klarheit verschaffen können (Sensitivität von 91% bei einer Spezifität von bis zu 95%)(1). Sie bieten eine optimierte Unterscheidung zwischen Bienen- und Wespengiftallergie und eine Erfolgskontrolle einer spezifischen Immuntherapie (SIT).


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