Fachinformationen Spezielle Chemie ( Drogen )
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Opium wird aus der Opium-Mohnblume Papaver somniferum gewonnen. Morphin und Codein sind natürlich vorkommende Opiumalkaloide. Beide finden breite klinische Anwendung, werden aber auch häufig missbräuchlich benutzt. |
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Die Benzodiazepine stellen eine Klasse von vielseitigen und oft verschriebenen Substanzen mit beruhigender Wirkung auf das zentrale Nervensystem (ZNS) dar, die aufgrund ihrer anxiolytischen, sedativen, hypnotischen, muskelentspannenden und antikonvulsiven Wirkung medizinisch nützlich sind. Absorptions-, Verteilungs-, Stoffwechsel- und Ausscheidungsrate unterscheiden sich je nach Benzodiazepinderivat beträchtlich. |
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Barbiturate sind sedative Hypnotika mit einer beruhigenden Wirkung auf das Zentralnervensystem (ZNS). Da Barbiturate im Vergleich mit Benzodiazepinen ein deutlich höheres Suchtpotential haben, spielen sie heute in der klinischen Psychopharmokotherapie nur noch eine untergeordnete Rolle und werden hauptsächlich zur Behandlung von Epilepsien eingesetzt - sind aber noch relativ häufig bei Drogenabusus-Patienten festzustellen. |
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Kokain, ein in den Blättern der Cocapflanze vorkommendes Naturprodukt, ist ein potentes Stimulans des Zentralnervensystems (ZNS) sowie ein Lokalanästhetikum. Seine pharmakologische Wirkung gleicht der von Amphetaminen (ebenfalls ZNS-Stimulanzien), Kokain aber besitzt eine kürzere Wirkung. |
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Die Amphetamine (Amphetamin, Methamphetamin und strukturell verwandte Designer-Drogen, wie z.B. "Ecstasy") sind ZNS-Stimulanzien, die chemisch und pharmakologisch mit den natürlich vorkommenden körpereigenen Katecholaminen Epinephrin und Norepinephrin verwandt sind. Amphetamine verstärken durch die ZNS-Stimulation den Wachzustand und zügeln den Appetit. |
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Marihuana und die damit verwandte Droge Haschisch werden aus der weltweit verbreiteten Hanfpflanze Cannabis sativa gewonnen. Diese Drogen enthalten mindestens 61 Cannabinoide, eine ausschließlich in der Cannabispflanze zu findende Gruppe von chemischen Verbindungen. Davon ist Tetrahydrocannabinol (THC) die psychoaktivste Substanz. |
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In der Substitutionstherapie mit Methadon ist die Auskunft über die tatsächliche Einnahme des Medikaments die Grundlage zur richtigen Einstellung. Neben dem direkten Methadonnachweis im Urin kann man auch Metabolitennachweise nutzen. |
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Therapiekontrolle in der Substitutionstherapie. |
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